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Grundschutz · Düsseldorf & Umgebung

Haft­pflicht­versicherung: Privat­haftpflicht

Wer anderen einen Schaden zufügt, haftet dafür – mit dem gesamten Vermögen, unbegrenzt. Schon ein kurzer Moment der Unachtsamkeit kann teuer werden. Die Privat­haftpflicht ist deshalb einer der wichtigsten Grundschutz-Bausteine überhaupt – und schon für wenig Geld zu haben.

ohne
GRENZE NACH OBEN — wer schuldhaft schädigt, haftet nach § 823 BGB mit dem gesamten Vermögen, auch mit künftigem Einkommen
7 Jahre
bis dahin ist ein Kind nicht verantwortlich — der Geschädigte bekommt ohne Aufsichtspflicht­verletzung nichts, es sei denn, der Vertrag schließt deliktunfähige Kinder ein
10 Jahre
im Straßenverkehr — bei Unfällen mit Kraftfahrzeug oder Bahn gilt die Freistellung sogar bis zum vollendeten zehnten Lebensjahr
Das Wichtigste in Kürze
  • Die Privat­haftpflicht ist deshalb einer der wichtigsten Grundschutz-Bausteine überhaupt – und schon für wenig Geld zu haben.
  • Wer selbstständig ist oder im Job Schäden anrichten kann, braucht dafür eine Betriebs- oder Berufs­haftpflicht.
  • Die Unterschiede liegen im Kleingedruckten — die Deckungssumme allein sagt wenig.

Was die Privat­haft­pflicht­versicherung wirklich abdeckt.

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Personen-, Sach- und Vermögens­schäden, die Sie Dritten zufügen
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Prüfung, ob eine Forderung berechtigt ist (passiver Rechtsschutz)
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Oft Familie und Kinder mitversichert
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Bausteine wie Schlüsselverlust, Gefälligkeits­schäden, Ausfalldeckung

Sie wollen wissen, ob das auf Ihre Lage passt? Fragen Sie kurz — wir antworten auch auf die halbe Frage zwischendurch.

AUF EINEN BLICK — WAS DRIN IST UND WAS NICHT
✓ Das ist versichert
  • Personen-, Sach- und Vermögensfolge­schädenin praktisch unbegrenzter Höhe versicherbar.
  • Abwehr unberechtigter Forderungendie Versicherung streitet für Sie, auch vor Gericht.
  • Mietsachschädenan der Mietwohnung, je nach Vertrag häufig eingeschlossen.
  • Forderungs­ausfallwenn der Schädiger ohne Versicherung und Geld dasteht.

Die Unterschiede liegen im Kleingedruckten — die Deckungssumme allein sagt wenig.

Worauf es bei der Privat­haft­pflicht­versicherung in Düsseldorf und am Niederrhein ankommt.

Die wichtigste Kennzahl ist die Deckungssumme – wir empfehlen eine ausreichend hohe Summe, da Personenschäden schnell in die Millionen gehen können. Auf den Preis kommt es hier weniger an als auf gute Bedingungen.
SO LÄUFT DIE BERATUNG
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Ein Termin oder eine kurze Nachricht genügt. Vorbereiten müssen Sie nichts.

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Wir sehen an, was Sie schon haben, was fehlt und was Ihnen wichtig ist.

3Bedingungen vergleichen

Wir vergleichen die Bedingungen, nicht nur die Preise, und finden doppelte Deckung.

4Begründete Empfehlung

Die Entscheidung liegt bei Ihnen. Ein Wechsel ist nicht nötig, und Gutes bleibt bestehen.

Schritt 1 von 4

Wischen Sie durch die Schritte.

Wir arbeiten als Versicherungs­makler nach § 34d Abs. 1 GewO. Die Vergütung ist als Courtage im Beitrag enthalten, Zusatzkosten entstehen nicht.

— Was das in Düsseldorf und am Niederrhein bedeutet

Zwischen Oberkassel, Bilk und Gerresheim liegen ganz verschiedene Lebenshaltungen — und rundherum am Niederrhein wohnen viele im Eigentum. Beides verändert, worauf es beim Schutz ankommt: In der Stadt zählt oft die Haftung, im Umland der Wert des Hauses und was daran hängt.

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— IM DETAIL

Privat­haft­pflicht­versicherung. Was wirklich zählt.

Die Punkte, an denen Verträge sich im Ernstfall unterscheiden. Nachprüfbares Fachwissen — keine Werbeversprechen.

Weshalb die Privat­haftpflicht an erster Stelle steht

Wer einem anderen schuldhaft Schaden zufügt, haftet unbegrenzt — mit dem vorhandenen Vermögen und mit dem Einkommen künftiger Jahre. Deshalb sind Personenschäden das eigentliche Risiko: Behandlungs­kosten, Verdienst­ausfall und lebenslange Renten erreichen Größenordnungen, die niemand aus eigener Tasche stemmt.

Die Privat­haftpflicht prüft zunächst, ob eine Forderung überhaupt besteht: Sie begleicht die berechtigten Ansprüche und wehrt die unberechtigten ab. Diese zweite Aufgabe bleibt oft unbeachtet, ist im Streitfall aber genauso viel wert wie die Zahlung selbst.

Die Einschlüsse, die einen Vertrag ausmachen

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Eine pauschale Deckungssumme, die für Personen-, Sach- und Vermögens­schäden gemeinsam gilt.
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Ausfalldeckung für den Fall, dass der Schädiger selbst nicht versichert und zahlungsunfähig ist.
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Schlüsselverlust, ausdrücklich auch für fremde Schließanlagen in Mietshäusern und Betrieben.
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Gefälligkeits­schädender Klassiker ist die Hilfe beim Umzug.
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Schäden durch deliktunfähige Kinder; ohne diesen Einschluss bleibt der Geschädigte auf dem Schaden sitzen, wenn ein kleines Kind etwas zerstört.
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Mietsachschäden in der selbst bewohnten Wohnungin einer Mieterstadt wie Düsseldorf ein wichtiger Punkt; je nach Vertrag häufig eingeschlossen, mit Ausnahmen.
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Schäden mit dem Pedelec und mit geliehenen Gegenständen.

Wer über den Vertrag mitgedeckt ist

In Familientarifen sind Ehe- und Lebenspartner sowie Kinder üblicherweise eingeschlossen. Bei den Kindern endet der Schutz meist mit dem Ende der ersten Berufsausbildung oder mit einer Altersgrenze. Genau ab da stehen viele junge Erwachsene ohne eigenen Vertrag da, ohne es zu bemerken. Ein eigener Vertrag ist ab diesem Zeitpunkt fällig, auch wenn sich am Alltag nichts geändert hat.

Beruflich verursachte Schäden bleiben außen vor. Wer selbstständig ist oder im Job Schäden anrichten kann, braucht dafür eine Betriebs- oder Berufs­haftpflicht.

Welche Deckungssumme angemessen ist

Der Grund für eine großzügige Deckungssumme sind die Personenschäden. Wird ein Mensch dauerhaft geschädigt, laufen Behandlungs­kosten, Verdienst­ausfall und lebenslange Rentenzahlungen über Jahrzehnte weiter — unabhängig davon, was der Verursacher aufbringen kann.

Eine pauschale Summe im mehrstelligen Millionen­bereich kostet nur wenig mehr als eine niedrige; der Beitragsunterschied wiegt das Risiko in keiner Weise auf. Wichtig ist zudem, dass die Summe gemeinsam für Personen-, Sach- und Vermögens­schäden gilt und nicht auf die einzelnen Kategorien aufgeteilt wird.

Die folgenden Abschnitte gehen ins Detail — zum Aufklappen antippen.

Wo die Privat­haftpflicht nicht einspringt

Ausgenommen sind Vorsatz, Schäden aus einer beruflichen Tätigkeit und Schäden, die mit einem versicherungspflichtigen Fahrzeug entstehen — dort greift die Kfz-Haftpflicht.

Bei gemieteten oder geliehenen Sachen kommt es auf den Vertrag an: Mietsachschäden an der eigenen Wohnung sind häufig eingeschlossen, Ausnahmen stehen in den Bedingungen; andere gemietete oder geliehene Sachen sind nur gedeckt, wenn sie ausdrücklich eingeschlossen wurden. Nicht gedeckt sind außerdem Schäden zwischen mitversicherten Personen. Für Drohnen, Tierhaltung und Grundbesitz braucht es jeweils eigene Einschlüsse oder eigene Verträge.

Was das Gesetz verlangt, wenn Sie einen Schaden verursachen

Wer vorsätzlich oder fahrlässig das Leben, den Körper, die Gesundheit, das Eigentum oder ein sonstiges Recht eines anderen widerrechtlich verletzt, ist ihm zum Ersatz des daraus entstehenden Schadens verpflichtet (§ 823 Absatz 1 BGB). Dieser Ersatz ist der Kern der privaten Haftpflicht: Sie prüft, ob der Anspruch berechtigt ist, wehrt unberechtigte Ansprüche ab und zahlt berechtigte.

Bei Kindern gilt eine Sonderregel: Wer das siebente Lebensjahr noch nicht vollendet hat, ist für einen Schaden, den er einem anderen zufügt, nicht verantwortlich; im Straßenverkehr gilt das bis zum zehnten Lebensjahr (§ 828 BGB). Ob der Vertrag in diesen Fällen trotzdem zahlt, steht in den Bedingungen und ist beim Familientarif eine eigene Frage.

Mieterstadt Düsseldorf: Schäden an der Wohnung

Nach dem Zensus 2022 wohnen nur 22,1 Prozent der Düsseldorfer Haushalte im Eigentum, rund vier von fünf also zur Miete. Für Mieter ist die Frage naheliegend, ob die private Haftpflicht Schäden an der Mietwohnung einschließt, etwa nach einem Wasserschaden durch die Waschmaschine. Das hängt vom Vertrag ab; prüfen Sie es, bevor etwas passiert.

Quellen: § 823 BGB Schadens­ersatzpflicht · § 828 BGB Minderjährige · Zensus 2022, Stadt Düsseldorf (Statistische Ämter des Bundes und der Länder)

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Unabhängige Quellen zum Weiterlesen

  • VerbraucherzentraleUnabhängige Erläuterungen, warum die Privat­haftpflicht als wichtigste freiwillige Versicherung gilt.

Häufige Fragen zur Privat­haft­pflicht­versicherung.

Wie hoch sollte die Deckungssumme sein?

Wir empfehlen eine hohe Deckungssumme, da Personenschäden sehr teuer werden können. Der Beitragsunterschied zu niedrigeren Summen ist meist gering.

Sind meine Kinder mitversichert?

In Familientarifen in der Regel ja. Wichtig ist die Frage, ob auch deliktunfähige Kinder (unter 7 Jahren) über eine Zusatzklausel abgesichert sind.

Was ist eine Ausfalldeckung?

Sie springt ein, wenn Ihnen jemand einen Schaden zufügt, aber selbst keine Haftpflicht hat und nicht zahlen kann. Ein sinnvoller Baustein, den nicht jeder Tarif bietet.

Ich pendle nach Düsseldorf — was bedeutet das für meine Verträge?

Vor allem zwei Dinge: Die tatsächliche Fahrleistung gehört korrekt in der Kfz-Versicherung gemeldet, und bei einem Jobwechsel über die Versicherungspflicht­grenze stellt sich die Frage gesetzlich oder privat. Beides prüfen wir mit.

Beraten Sie auch persönlich in Düsseldorf?

Ja — als Online-Beratung per Video oder Telefon, mit einem festen Ansprechpartner für Düsseldorf und den Niederrhein. Ein Büro an der Kö unterhalten wir bewusst nicht, und das halten wir für ehrlicher: Die Adresse eines Maklers zahlen Sie am Ende immer mit. Bei uns fließt das in die Beratung statt in die Miete.

Das gehört dazu.

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