Sie buchen einen Termin oder schreiben uns — ohne Vorbereitung Ihrerseits.

Altersvorsorge
Die gesetzliche Rente allein reicht für die meisten nicht, um den Lebensstandard im Alter zu halten. Private Altersvorsorge schließt diese Lücke – von geförderten Verträgen bis zu flexiblen, fondsbasierten Lösungen. Welcher Weg passt, hängt von Ihrer Situation, Ihrem Zeithorizont und Ihren Zielen ab.
- Für Selbstständige und Gutverdiener ist die Basisrente (Rürup) wegen der Steuerersparnis oft attraktiv, für Angestellte die betriebliche Altersvorsorge.
- Die gesetzliche Rente allein reicht für die meisten nicht, um den Lebensstandard im Alter zu halten.
- Für die Altersvorsorge kommen vor allem breit streuende Fonds wie Aktienfonds Welt infrage, die in Aktien mehrerer Länder und unterschiedlicher Branchen investieren.
Was die Altersvorsorge wirklich abdeckt.
Sie wollen wissen, ob das auf Ihre Lage passt? Fragen Sie kurz — wir antworten auch auf die halbe Frage zwischendurch.
Riester und Rürup: staatliche Zulagen und Steuervorteile — mit Regeln und Bindung. Lohnt sich nur in bestimmten Konstellationen.
FÖRDERUNG HAT BEDINGUNGENPrivate Rentenversicherung und Fondspolicen: flexibel in Beitrag und Auszahlung — die Kostenstruktur entscheidet über das Ergebnis.
KOSTEN SCHLAGEN PROGNOSENETF- und Fondssparen: renditestark und jederzeit verfügbar — braucht Disziplin und einen langen Atem.
ZEIT IST DER GRÖSSTE HEBELWorauf es bei der Altersvorsorge in Düsseldorf und am Niederrhein ankommt.
Wir klären, was da ist, was fehlt und was Ihnen wichtig ist.
Wir prüfen Bedingungen statt nur Preise und decken Doppeltes auf.
Sie entscheiden. Wechseln müssen Sie nichts, und was gut ist, bleibt.
Wischen Sie durch die Schritte.
Als Versicherungsmakler nach § 34d Abs. 1 GewO vergütet über die im Beitrag enthaltene Courtage — keine Zusatzkosten.
Am Rhein verdienen viele gut und sparen trotzdem unstrukturiert — verteilt auf Verträge, die zu unterschiedlichen Zeiten und aus unterschiedlichen Anlässen entstanden sind. Bevor etwas Neues dazukommt, sortieren wir, was schon läuft.
Bevor es ins Detail geht: Wenn Sie lieber gleich fragen — wir antworten auch auf die kurze Frage zwischendurch.
Altersvorsorge: Beratung in Düsseldorf, Wuppertal, Krefeld, Neuss,...
Beratung in Düsseldorf und Umgebung
Altersvorsorge
Private Rentenversicherung, Riester Rente, Rürup Rente, Betriebliche Altersvorsorge (BAV), Kindervorsorge, Nachhaltige Altersvorsorge, u.v.m.
Die Kunst heutiger Rentner besteht darin, mit doppelter Zeit und halbiertem Einkommen umzugehen! Willy Meurer Mit Mitte 30 oder selbst mit Ende 40 ist der Ruhestand noch weit weg – warum jetzt schon über das Leben im Alter nachdenken, derzeit zählt das Hier und Jetzt! So nachvollziehbar solche Gedanken sind: Besser ist es, Sie schieben die Frage, wie Sie Ihren Lebensstandard im Alter sichern können und wollen, nicht auf die lange Bank, sondern gehen das Thema Alters- vorsorge zeitig an.
Auch über den Tod denkt niemand gerne nach, vor allem wenn er gesund und jung ist. Doch spätestens wenn Sie Kinder haben, sollten Sie überlegen, was eigentlich passiert, falls Ihnen oder Ihrem Partner etwas zustoßen sollte.
Stirbt der Hauptverdiener der Familie, steht der verbleibende Partner auf einmal alleine da mit den Ausgaben für Miete oder Immobiliendarlehen, mit den Kosten für den alltäglichen Bedarf und mit der Aufgabe, bei aller Trauer auch den Lebensunterhalt für die Familie zu sichern.
Gesetzliche Rente als Basis
Geht es um die finanzielle Absicherung für das Alter und im Todesfall, bildet die gesetzliche Rentenversicherung die Basis: Die allermeisten Erwerbstätigen haben Anspruch auf eine gesetzliche Altersrente, und ihre Angehörigen können im Todesfall eine Hinterbliebenenrente beziehen. Beamte sind über ein spezielles Versorgungssystem ebenfalls geschützt, sodass auch sie und ihre Angehörigen sich im Alter und im Ernstfall auf eine gewisse Unterstützung verlassen können.
Doch die Leistungen, die die ehemaligen Erwerbstätigen im Alter aus der gesetzlichen Rentenversicherung erwarten können, reichen in der Regel nicht aus, um damit den Lebensstandard von heute in etwa zu halten. Die Deutsche Rentenversicherung weist selbst darauf hin, dass das Sicherungsniveau der gesetzlichen Rente in Deutschland in den kommenden Jahrzehnten gesenkt werden muss: aufgrund der rückläufigen Geburtenrate und der steigenden Lebenserwartung. Damit steigt der Bedarf für eine eigene Vorsorge.
Auch für ehemalige Beamte bleibt häufig im Alter eine finanzielle Lücke: Ihre Altersbezüge sind ebenfalls etwas niedriger als ihr letztes Gehalt.
Finanziell besonders eng kann es werden, wenn etwa der Hauptverdiener einer Familie stirbt: Sein Ehepartner und seine Kinder haben dann zwar meist Anspruch auf eine Hinterbliebenenrente, aber die Leistungen reichen auf Dauer bei weitem nicht, um den bisherigen Lebensstandard zu sichern. Hat ein Verstorbener Rentenansprüche erworben, beträgt die Witwen- oder Witwerrente höchstens 60 Prozent der Rente, die dem Verstorbenen zugestanden hätte. Häufig ist der Anspruch aber noch deutlich niedriger. Ist zum Beispiel eine Frau beim Tod ihres Mannes erst 40 Jahre alt, hat sie keine Kinder und ist sie voll erwerbsfähig, stehen ihr nur 25 Prozent des Rentenanspruchs des verstorbenen Partners zu.
Kinder, die ein oder beide Elternteile verloren haben, können bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres eine Halb- beziehungsweise Vollwaisenrente bekommen. Solange sie sich noch in der Ausbildung befinden oder etwa den Bundesfreiwilligendienst absolvieren, wird diese Rente maximal bis zum 27. Geburtstag gezahlt.
Diese Rentenleistungen können eine Hilfe sein, um weiter zurechtzukommen, aber meistens reichen sie für die Familie nicht, gerade wenn der verbleibende Elternteil vorübergehend nur noch wenige Stunden arbeiten kann, um die Kinder zu betreuen.
Zusätzliche Vorsorge tut not. Gerade mit Blick auf die Altersvorsorge gilt: Je früher Sie beginnen, desto besser ist es, damit Sie sich auf Dauer sicher regelmäßige Ausgaben wie etwa für Miete, Lebensmittel, Telefon und den Bedarf des alltäglichen Lebens leisten können.
Wenn Sie früh beginnen, Geld zurückzulegen, profitieren Sie zudem umso stärker vom Zinseszinseffekt. Das zeigt eine einfache Rechnung: Wer 35 Jahre lang jeden Monat 50 Euro spart und das Geld zu einem Zinssatz von 2 Prozent anlegt, hat am Ende rund 30 000 Euro. Eingezahlt hatte er aber nur 21 000 Euro. Rund 9 000 Euro sind also nur über die wiederkehrende Verzinsung entstanden. Wer zu diesem Zinssatz hingegen nur 15 Jahre jeden Monat 50 Euro zurücklegt, macht aus eingezahlten 9 000 Euro knapp 10 500 Euro. Der Zinseszinseffekt macht sich in dieser Zeit noch nicht so deutlich bemerkbar.
Auf die Frage, wie die zusätzliche Vorsorge aussehen kann, haben die Versicherer mit Angeboten wie der Riester-Rentenversicherung, der privaten Rentenversicherung, der Kapitallebensversicherung und der Rürup-Rente mehrere Antworten parat.
Versicherungsverträge sind aber nicht die einzige Möglichkeit für die Vorsorge. Es gibt zum Beispiel mit Investmentfonds weitere Angebote, die als Bestandteil der Altersvorsorgestrategie geeignet sind.
Insgesamt kommt es darauf an, dass Sie die richtige Mischung finden und die verschiedenen Vorsorgemöglichkeiten sinnvoll kombinieren.
Der Staat hilft
Grundsätzlich gilt, dass Sie zunächst prüfen sollten, ob für Sie eine Vorsorge infrage kommt, bei der Sie staatliche Förderung erhalten. Dafür gibt es zumindest für Angestellte drei Möglichkeiten:
Für Selbstständige kommt die Betriebsrente hingegen in der Regel nicht infrage. Riestern können sie nur unter bestimmten Voraussetzungen, sodass für sie die Rürup-Rente unter Umständen die einzige Möglichkeit der staatlich geförderten Vorsorge bleibt.
Sofern Sie riestern können, gilt: Wenn die gesetzliche Rente im Alter Ihre Hauptein- nahmequelle sein wird und Sie das fallende Niveau dieser Rente ausgleichen wollen, ist Riestern meist eine gute Wahl – vorausgesetzt, Sie entscheiden sich für den richtigen Vertrag. Brauchen Sie hingegen keine Garantien, da Sie finanziell bereits anderweitig abgesichert sind – etwa weil Sie eine großzügige Betriebsrente erwarten oder auf eine Erbschaft bauen können –, schauen Sie sich nach renditestärkeren Möglichkeiten um, selbst wenn sie ein höheres Risiko bedeuten.
Neben den staatlich geförderten Produkten gibt es zahlreiche Möglichkeiten, Geld für den Ruhestand anzusparen. Einige dieser Geldanlagen sind besonders sicher, versprechen dafür allerdings eher mäßige Renditen. Dazu gehört die klassische private Rentenversicherung , mit der Sie sich eine lebenslange garantierte Rente im Alter sichern.
Deutlich höhere Renditechancen haben Sie, wenn Sie sich für Investmentfonds entscheiden. Wählen Sie etwa einen Aktienfonds, zahlen Sie quasi mit vielen anderen Anlegern gemeinsam in einen großen Topf. Das Fondsmanagement kauft mit diesem Geld Aktien verschiedener Unternehmen. Für die Altersvorsorge kommen vor allem breit streuende Fonds wie Aktienfonds Welt infrage, die in Aktien mehrerer Länder und unterschiedlicher Branchen investieren. Sie sind weniger riskant als Fonds, die nur Aktien eines Landes oder einer bestimmten Branche kaufen.
Deutlich einfacher, als die private Vorsorge für das Alter zu organisieren, ist es, die zusätzliche Vorsorge für den Todesfall abzusichern. Hier ist die Risikolebensversicherung geeignet, um die finanzielle Lücke im Schutz der gesetzlichen Rentenversicherung zu schließen und damit Angehörige abzusichern.
Entscheidend ist, dass Sie eine ausreichend hohe Versicherungssumme abschließen. Sie sollte das Drei- bis Fünffache Ihres Jahreseinkommens betragen.
Jedes Produkt für die Altersvorsorge hat Vor- und Nachteile! Deshalb ist es wichtig, nicht alles auf eine Karte – zum Beispiel nur Versicherungen oder nur Investmentfonds – zu setzen, sondern die einzelnen Produkte geschickt miteinander zu kombinieren, damit Sie zu der für Sie passenden Mischung aus sicherer, flexibler und rentabler Geldanlage kommen.
Altersvorsorge. Was wirklich zählt.
Die Punkte, an denen Verträge sich im Ernstfall unterscheiden. Nachprüfbares Fachwissen — keine Werbeversprechen.
Basis, Förderung, Privatvermögen: die drei Schichten
Die Altersvorsorge in Deutschland ist in drei Schichten gegliedert: die Basisversorgung aus gesetzlicher Rente und Rürup, die geförderte Zusatzversorgung aus Riester und betrieblicher Altersvorsorge sowie die private Vorsorge mit Renten- und Fondsprodukten und mit Kapitalanlagen.
Steuern, Förderung und Verfügbarkeit sind in jeder Schicht anders geregelt. Was passt, ergibt sich aus Einkommen, Steuersatz, Familienstand und der Frage, wie beweglich das Geld bleiben soll — nicht aus der Rendite eines einzelnen Produkts.
Wie groß die Rentenlücke tatsächlich ist
Die gesetzliche Rente deckt nur einen Teil des letzten Nettoeinkommens ab, und dieser Anteil wird über die Jahre kleiner. Abgezogen werden zusätzlich die Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung, und die Besteuerung der Rente nimmt schrittweise zu.
Für die Planung zählt daher nicht der Bruttobetrag auf dem Rentenbescheid, sondern das, was davon übrig bleibt — und daneben die Summe, die Sie im Ruhestand tatsächlich brauchen.
Vertragsmerkmale, die über das Ergebnis entscheiden
Zuerst das Einkommen sichern, dann Vermögen aufbauen
Ein Vorsorgeplan hält nur, wenn die Risiken davor geklärt sind. Wer die Berufsunfähigkeit nicht abgesichert hat, verliert im Ernstfall nicht nur das Einkommen, sondern kann auch die Sparraten nicht mehr aufbringen — der Plan bricht genau in dem Moment weg, in dem er gebraucht wird.
Deshalb kommt die Absicherung der Arbeitskraft vor dem Vermögensaufbau. Welche Schicht und welches Produkt sinnvoll sind, ist erst danach zu klären.
Sie wissen jetzt, worauf es ankommt. Wo Sie selbst stehen, zeigt der Bedarfscheck in ein paar Minuten.
Unabhängige Quellen zum Weiterlesen
- Deutsche RentenversicherungIhre Renteninformation und amtliche Auskünfte zur gesetzlichen Rente — die Basis jeder Vorsorgeplanung.
- BaFinVerbraucherinformationen der Finanzaufsicht zu Altersvorsorgeprodukten.
Passende Ratgeber.
Häufige Fragen zur Altersvorsorge.
Wie viel sollte ich fürs Alter zurücklegen?
Als grobe Orientierung gilt oft: Sie brauchen im Alter rund 80 % Ihres letzten Nettoeinkommens. Die genaue Lücke berechnen wir mit Ihnen individuell.
Lohnt sich noch eine geförderte Vorsorge?
Für Selbstständige und Gutverdiener ist die Basisrente (Rürup) wegen der Steuerersparnis oft attraktiv, für Angestellte die betriebliche Altersvorsorge. Wir prüfen, was für Sie den größten Hebel hat.
Was ist mit dem Altersvorsorgedepot 2027?
Die Riester-Reform bringt ab 2027 ein neues, gefördertes Altersvorsorgedepot. Wir ordnen ein, was das für bestehende Verträge bedeutet – ohne vorschnelle Empfehlungen.
Was ist bei Immobilien am Rhein besonders zu beachten?
Die Nähe zum Fluss: Überschwemmung und Rückstau sind nur mit dem Elementarbaustein versichert, den ältere Policen selten enthalten. Gerade in Rheinnähe — von Monheim über Neuss bis Dormagen — ist das der wichtigste Punkt in der Gebäudeversicherung.
Ich pendle nach Düsseldorf — was bedeutet das für meine Verträge?
Vor allem zwei Dinge: Die tatsächliche Fahrleistung gehört korrekt in der Kfz-Versicherung gemeldet, und bei einem Jobwechsel über die Versicherungspflichtgrenze stellt sich die Frage gesetzlich oder privat. Beides prüfen wir mit.
Das gehört dazu.
Selbstständig oder eigener Betrieb? Auf unserer Gewerbe-Seite geht es um Betrieb, Mitarbeiter und Inhaber.
